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[Hokusai-Ausstellung]

In Westlichen Nationalmuseum für Kunst in Ueno findet derzeit die "Hokusai"-Ausstellung statt. Diese Veranstaltung markiert die erste öffentliche Präsentation der "Sechsunddreißig Ansichten des Berges Fuji" aus der Iuchi-Sammlung, die dem Museum im Jahr 2024 übergeben wurde.

Dr. Iuchi, ein Zahnarzt aus der Stadt Akashi in der Präfektur Hyogo, war ein unabhängiger archäologischer Forscher und Kunstsammler. Er war weithin als privater Sammler nicht nur alter ostasiatischer Kultur, sondern auch japanischer Ukiyo-e bekannt, insbesondere der Landschaften von Katsushika Hokusai. Ein charakteristisches Merkmal seiner Ukiyo-e-Drucke ist, dass es sich im Allgemeinen um frühe Abzüge handelt. Beim Ukiyo-e-Druck kann die wiederholte Verwendung der Holzschnitte zu Abnutzung, Rissen oder sogar Schäden am Holz führen. Die Iuchi-Sammlung enthält jedoch zahlreiche Werke, die gedruckt wurden, als die Holzblöcke noch frisch waren, und die außergewöhnlich scharfe, feine Linien aufweisen. Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal ist, dass viele dieser Drucke nicht dem üblichen Verstärkungsprozess unterzogen wurden, bei dem Trägerpapier auf die Rückseite geklebt wird. Dadurch sind die lebendigen Farben der Pigmente von der Rückseite aus deutlich zu sehen, während gleichzeitig die ausgeprägten kreisförmigen Spuren des Barens (Druckreibers) erhalten bleiben, wo der Drucker starken Druck ausübte. Einige Stücke sind in den Ausstellungsräumen so ausgestellt, dass sie von der Vorder- und Rückseite betrachtet werden können.

Zudem wird neben "Klare Luft an einem weichen Morgen" (volkstümlich bekannt als der "Rote Fuji") auch die extrem seltene, ganz in Blau gehaltene Aizuri-e-Version ausgestellt, die umgangssprachlich als "Blauer Fuji" bezeichnet wird. Für Aizuri-e (Blaudrucke) wurden zwei Arten von Indigo verwendet: "Hon-ai" (natürlicher Indigo), der seit dem Altertum verwendet wurde, und "Preußischblau", das damals neu aus dem Westen importiert wurde. Preußischblau ist ein chemisch synthetisiertes Pigment. Da es in Berlin hergestellt wurde, wurde es in Japan als "Bero-ai" bezeichnet, eine Kurzform für "Berlin-ai". Im Vergleich zu dem gedämpften, tiefen Blau des Hon-ais, das man zuvor in Werken von Künstlern wie Utamaro sah, ermöglichte Bero-ai den Ausdruck eines außergewöhnlich lebendigen Blaus. Die Menschen jener Zeit waren Berichten zufolge von der Entstehung dieses neuen, transparent schönen Blaus begeistert und suchten eifrig nach Ukiyo-e-Drucken, die in diesem brillanten Farbton gehalten waren. Obwohl die Ausstellungszeit kurz ist, können die Besucher ganz in diese beeindruckenden Bero-ai-Werke eintauchen.

In unserem Geschäft bieten wir indigogefärbte Produkte von Indigo Classic an, einer Marke, deren Prozess direkt mit dem Bestellen des Bodens und dem Aussäen der Samen im Land Nara beginnt. Diese Artikel werden in sorgfältiger Arbeit und mit präzisem Management hergestellt, das sich an dem Rhythmus der Indigopflanzen orientiert — von dem "Ai-konashi" (Prozess des Pulverisierens der Blätter) nach der Ernte bis hin zu einhundert Tagen der "Sukumo"-Zubereitung (Indigopaste) und Fermentation —, um die natürliche Vitalität der Mikroorganismen zu nutzen. Wir laden Sie ein, diese Stücke im Laufe der Zeit zu verwenden und Ihren ganz eigenen Indigoton in Ihrem täglichen Leben zu pflegen. Dies ist der geschätzte Indigoton, der den Japanern seit Jahrhunderten am Herzen liegt und als "Japan Blue" bekannt ist. Drei verschiedene Nuancen dieser Indigo-Taschentücher sind derzeit im Showroom Ginza ausgestellt, und wir empfehlen Ihnen einen Besuch dort wärmstens.

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Showroom Ginza
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Referenzen
https://www.nmwa.go.jp/jp/exhibitions/2026hokusai.html
https://artexhibition.jp/topics/news/20260113-AEJ2818074/
https://www.adacity-hanga.com/hokusai/page/know_6