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[Onigawara Wind Chime und Onigawara Paperweight von Onifuku wurden hinzugefügt]

Das "Sanshu-Onigawara-Handwerk" wird seit rund 300 Jahren in der Region West-Mikawa der Präfektur Aichi (ehemals bekannt als Provinz Sanshu), dem größten Ziegelproduktionsgebiet Japans, überliefert. Im Jahr 1720 (Kyoho 5) förderte Tokugawa Yoshimune die Verwendung von Ziegeldächern zur Brandverhütung, was zu deren landesweiter Verbreitung und zur Entwicklung der Region zu einem bedeutenden Produktionszentrum führte.

Onigawara (Firstziegel mit Totenkopf- oder Fratzengesicht) werden seit langem auf den Dächern traditioneller japanischer Häuser als Schutzamulette angebracht, um Unheil abzuwehren und den Bewohnern Glück und Wohlstand zu bringen. Die 1916 (Taisho 5) gegründete Töpferei Onifuku hat Onigawara für berühmte Tempel und Schreine wie den Naritasan-Shinshoji-Tempel und den Izumo-Taisha-Großschrein gefertigt. Sie bewahren ihre fortschrittlichen Techniken durch eine integrierte handgefertigte Produktion von qualifizierten "Onishi" (Onigawara-Handwerkern).

Das herausragendste Merkmal ist die einzigartige Schönheit des "ibushigin"-Finishs (geräuchertes Silber), das durch das Brennen bei einer hohen Temperatur von ca. 1150°C ohne Verwendung von Glasur entsteht. In der Endphase des Brennvorgangs bildet ein Räucherverfahren namens "kunka" eine Kohlenstoffschicht auf der Oberfläche des Tons, wodurch ein tiefes Silber entsteht. Ein weiterer Reiz ist der Alterungsprozess; je länger es verwendet wird, desto mehr entwickelt es einen reichen, tiefen Farbton, ganz ähnlich wie Lederprodukte. In den letzten Jahren sind sie aufgrund ihrer überwältigenden Präsenz auch als alltägliche Dekorationen und Glücksbringer zur Verschönerung von Innenräumen, wie in Tokonoma (Alkoven) und Eingangsbereichen, beliebt geworden.

Onigawara Wind Chime von Onifuku
https://www.shokunin.com/de/onifuku/furin.html
Onigawara Paperweight von Onifuku
https://www.shokunin.com/de/onifuku/paperweight.html